Evangelische Freikirche

Denn in ihm leben wir und bewegen uns und sind wir; wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: denn wir sind auch sein Nachkomme. (Apostelgeschichte 17,28)

Dieser Vers hat mich in den letzten Tagen beschäftigt. Natürliches, oder besser gesagt wahres, Christentum bedeutet, im Namen von Jesus Christus zu leben. Diesen Gedanken finde ich absolut beeindruckend. In Kolosser 3,7 heißt es: und alles was ihr tut, im Wort oder im Werk, tut alles im Namen des Herrn Jesus …“. Mein Fokus liegt darauf, dass das unterstrichene uns sagt: tut alles im Namen des Herrn Jesus, und nicht: durch den Namen des Herrn Jesus. Zwischen beiden Aussagen liegt ein großer Unterschied. Alles in Seinem Namen zu tun bedeutet nämlich, in Seinem Namen zu leben. Das ist der Weg um ein übernatürliches Leben zu führen. Das bedeutet auch, dass du für Ihn und in Seiner Autorität lebst. Aus diesem Grund kann auch eine Niederlage oder ein Versagen kein Bestandteil deines Lebens mehr sein! Du bist für ein Leben in Herrlichkeit mit Seiner ganzen Fülle bestimmt, weil der Name von Jesus Christus über dir ausgerufen und geschrieben steht.

In der Bibel wird uns an keiner Stelle gesagt, dass wir durch Jesus Christus beten sollen. Wir sollen vielmehr im Namen von Jesus Christus beten. Durch Ihn zu beten bedeutet, Ihn zu einem Medium zu machen. Aber in seinem Namen zu beten bedeutet, die Vollmacht auszuüben, die Er dir gegeben hat. Ich empfinde das nichts größer sein könnte, als unser Aufruf im Namen des Schöpfers von Himmel und Erde zu leben. Sein Name ist der schönste, der größte und hervorragendsten Name den es je gab und gibt. Wenn wir uns diesem Allen bewusst sind und darin leben, dann wird in unserem Geist eine Kühnheit erweckt, so dass wir in jeglicher Krise total unerschütterlich bleiben! Ich finde das ist absolut genial, was wir in Jesus Christus haben! Alles im Leben ist der Macht und Autorität Seines Namens unterworfen (Matthäus 17,5). Er hat die ganze Autorität im Himmel und auf der Erde. Diese Autorität wurde uns/dir im Namen Jesus Christus übertragen. Lasst uns in diesem Sinne mehr und mehr darin leben.

Euer Andreas

Gerecht gemacht!

 

Wenn du ein Apfelbäumchen pflanzt, dann dauert es eine Zeit, bis der Apfelbaum Früchte trägt. Nach der Pflanzung muss der Baum gegossen und genährt werden, damit er stabiles Wurzelwerk bildet und wächst , damit dann wirklich gute und köstliche Früchte geerntet werden können.

Ähnlich ist es auch mit dem Wort Gottes. Wenn das Wort Gottes in uns gepflanzt ist, dann müssen wir es immer wieder und immer wieder hören, es verinnerlichen und verstoffwechseln. So lange bis es zu einem Lebensstil wird.
Eine Bibelstelle, die wir in diesem Kontext immer wieder regelrecht aufsaugen und bebeten sollten, ist Römer 4,4 – 5: „Dem aber, der Werke tut (der religiöse Mensch), wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit. Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.“ (Amplified Übersetzung)

Vers 5 finde ich besonders wichtig: wir müssen aufhören zu versuchen uns selbst gerecht zu machen. Wir müssen aufhören zu versuchen, immer noch ein bisschen besser zu werden. Wir müssen alle diese Bemühungen absolut einstellen. Es heißt hier: „dem, der nicht Werke tut…“! Was sollen wir dann tun? Wir sehen die Antwort in dem weiteren Verlauf des Bibelverses: „dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.“ D.h.: einfach nur glauben! Vielleicht stellt sich der ein oder andere die Frage, ob es wirklich so einfach ist. Wenn es nicht so einfach wäre, würden wir es nie schaffen. Gott macht die Ungerechten gerecht! Das ist die Wahrheit und das sollten wir glauben. „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“ (2.Kor 5,21) Wenn wir in diese Bibelstelle Namen einsetzen, dann steht dort folgendes: „Gott hat Jesus, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir die Gerechtigkeit Gottes in Jesus sind.“ Ein kompletter Tausch!!! Jesus wurde mit unserer Sündhaftigkeit zur Sünde gemacht, damit wir mit seiner Gerechtigkeit gerecht gemacht werden. Diese Gerechtigkeit steht uns durch Glauben an sein Blut zur Verfügung. Wir sind gerecht gemacht durch Glauben an das Blut Jesus Christus.

Meine Bitte an dich ist, dass du dir wirklich Zeit nimmst, darüber nachzusinnen und zu meditieren. Das du dir das immer und immer wieder bewusst machst. Ein einfaches Wissen darüber reicht nicht aus. Erst wenn du das zutiefst verstanden hast und verinnerlicht, was dieser Tausch für dich bedeutet, dann wirst du nicht mehr derselbe sein. Willst du das?

Ich bin heilig, was heißt das?

 

Diese Frage bekomme ich öfters gestellt. Wenn man sich über das Thema Heiligkeit/ Heiligung unterhält, dann stößt man auf zahlreiche Missverständnisse.Die Ausführung von Derek Prince finde ich sehr gut. Viele Christen versuchen einen heiligen Lebensstil zu führen, mit dem sie bestimmte Dinge nicht mehr tun. Sie denken: „wenn ich dies und das nicht tue, bin ich heilig.“ Das hat aber nichts mit „heilig“ zu tun. Wenn man heilig ist, kann man bestimmte Dinge nicht mehr tun, das stimmt. Aber es ist eine irrige Vorstellung zu meinen, man werde heilig, in dem man sich gewisse Dinge vorenthält. Heilig zu sein definiert sich nicht dadurch, dass man etwas lässt oder entbehrt.

Paulus schreibt in Kolosser 2, 20: „Wenn ihr nun mit Christus den Grundsätzen der Welt gestorben seid, weshalb lasst ihr euch Satzungen auferlegen, als ob ihr noch in der Welt lebtet?“ So sehen die meisten Leute das Thema Heiligung: sich Satzungen, Regeln und Vorschriften zu unterwerfen. Paulus nennt als nächstes einige Vorschriften an die sich Leute halten, weil sie ein heiliges Leben führen wollen: „21Das darfst Du nicht anfassen, das nicht kosten, das nicht zu Dir nehmen! – 22lauter Dinge, die doch dazu da sind gebraucht und aufgebraucht zu werden. So lauten Gebote und Lehren, die von Menschen stammen. 23Das sieht alles nach Weisheit aus und kommt fromm und demütig daher, um ja nicht den Leib zu schonen; sie wollen ihm nicht Ehre erweisen und nicht der Befriedigung des Fleisches dienen.“

Also, man wird nicht heilig, indem man bestimmte Dinge nicht tut. Das ist nicht was Gott unter „heilig sein“ versteht. In Matthäus 5, 16 erklärt Jesus die Beziehung zwischen unseren Taten und Heiligungen: „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Sein Licht leuchten zu lassen heißt Gutes tun, damit andere Menschen darin Gott sehen können. Es geht nicht darum Regel einzuhalten und etwas zu unterlassen. Nein, es ist etwas Positives gemeint, etwas das Kraft hat und das man tut. Ich glaube heilig zu sein ist die stärkste Kraft, die es im Universum gibt. Wer einen Lebensstil pflegt, der darin besteht Dinge nicht zu tun und dann sagt das sei „heilig“, betrügt sich selbst. Das ist es nicht,was Gott unter einem heiligen Leben versteht.

Danke Herr, dass du mich berufen hast. Ich proklamiere, dass ich mein Licht als positive wirksame Kraft leuchten lasse werde, denn ich bin heilig. Amen!

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